Als MINKT wird die Integration der bildenden Künste in die MINT-Förderung bezeichnet. Die Abkürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Künste und Technologie.

Die Integration der bildenden Künste in die MINT-Lehrpläne motiviert junge Menschen, sich verstärkt in die naturwissenschaftsbezogene Aktivitäten zu engagieren und MINT-Konzepte auf innovative und bildliche Weise darzustellen.

MINT

Deutschland als ein Land der Ideen und eine der größten Exportnationen der Welt, braucht qualifizierten Nachwuchs für Forschung und Entwicklung, sowie künftige Führungspositionen. Daher werden besonders technische Studiengänge an den Hochschulen gefördert und stark beworben.

Mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Bildung ist auch eine wesentliche Voraussetzung für die aktive Teilhabe eines jeden Einzelnen an gesellschaftlicher Kommunikation und Meinungsbildung über technische Entwicklung und naturwissenschaftliche Forschung. Sie verhilft zum Verständnis der modernen Welt und ihrer prägenden Kräfte und Wirkungen und ist deshalb ein grundlegender Bestandteil zeitgemäßer Allgemeinbildung (KMK).

Zudem ist sie eine unverzichtbare Voraussetzung zur Weiterentwicklung und Intensivierung gesellschaftlicher Meinungsbildungsprozesse, da die Bewertung der Entwicklungen und Tendenzen sowie ethischer Fragen zur Anwendung und Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse einschlägige fachliche Kenntnisse erfordert.

Indem mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Bildung notwendiges Sach- und Methodenwissen über Zusammenhänge und Denkweisen sicherstellt, um sich in der natürlichen und technisierten Welt besser orientieren zu können und so die Förderung von entsprechenden Talenten und Begabungen unterstützt, leistet sie auch einen Beitrag zu besseren Bildungschancen (KMK).

Die MINT-Fächer Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und Informatik sind dementsprechend fester Bestandteil der Stundentafel der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II und werden in den wöchentlichen Projekttagen und Leistungskursen vertieft unterrichtet. Wir nehmen großen Wert auf ein vielfältiges naturwissenschaftliches Angebot auch im fächerübergreifenden Unterricht, in unseren außerschulischen Angeboten und im Ganztag.

Kriterien für den Fachbereich MINT u.a. ein breit gefächertes und kontinuierliches Wahlangebot in den fächerübergreifenden MINT- Projekttagen sowie didaktische und methodische Konzepte zur Förderung selbstständigen und experimentellen Arbeitens, Teilnahme an Wettbewerben sowie internationalen Bildungsprojekten und Kooperationen mit Hochschulen sowie Unternehmen u.v.m.

Bildende Künste

Unser Ziel ist es, die Kreativität der Schülerinnen und Schüler zu fördern und ihnen eine ästhetische gymnasiale Bildung im Sinne einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen. Dazu gehört neben dem Sprechen bzw. Nachdenken über eigene und fremde künstlerische Erzeugnisse auch die Beschäftigung mit Werken der Kunstgeschichte und aktuellen visuellen Bildwelten.

Am Mentora Gymnasium möchten wir die Kompetenzbereiche des Kunstunterrichts Gestalten, Reflektieren und Wahrnehmen, d.h. die ästhetische und künstlerische Handlungskompetenz der Schülerinnen und Schüler miteinander verbinden. Neben der Vermittlung kunstgeschichtlicher Kenntnisse sowie gestalterischer Grundfertigkeiten wollen wir Schülerinnen und Schüler in der Sekundarstufe I und der gymnasialen Oberstufe zum individuellen Ausprobieren künstlerischer Denk- und Handlungsweisen ermuntern.

Unser Gymnasium ermöglicht das gestalterische Arbeiten in den klassischen Ausdrucksformen Malerei und Grafik aber auch in anderen vielseitige Unterrichtsvorhaben z. B. in den Bereichen Plastik, Fotografie, Film und Design.

Zusammenarbeit mit der Universität

Das Mentora Gymnasium befindet sich im selben Gebäude wie die Berlin International University of Applied Sciences in Berlin Charlottenburg. Die räumliche Nähe aber auch die Partnerschaft mit den Studiengängen Architektur, Produktdesign, Innenarchitektur und Innenraumgestaltung sowie Grafikdesign & Visuelle Kommunikation, eröffnen den Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums die einzigartige Chance projektorientierte Lernerfahrungen mit Studenten und Dozenten dieser Studienrichtungen zu machen.

Durch diese Kooperation ergänzen sich fachliches Lernen und fachliche Kompetenzen und sie werden durch andere künstlerische Perspektiven angereichert und vertieft.